Diagnose Paroxysmale Hemikranie (Allgemein)

Patty, Freitag, 05. August 2016, 18:09 (vor 415 Tagen)

Hallo,

leide seit September 2015 unter Kopfschmerzattacken. MRT absolviert. Kein Befund. Neurologe hat mich auf Gabapentin eingestellt wg. Verdacht auf Trigeminusneuralgie. Zuletzt 2000 mg täglich. Ohne Wirkung. Attacken ca. 5mal täglich / je 30 Minuten.

Dann hat er mich ins Krankenhaus eingewiesen. Die haben die Medikamente umgestellt und mich mit Diagnose Paroxysmale Hernicranie entlassen. Mein Hausarzt war über die verordneten Medikamente u. Dosierung entsetzt. Der Neurologe ist da relativ entspannt.... weil ich derzeit mit dieser Einstellung ohne Attacken bin. Habe jedoch noch "Druckpunkt" am Hinterkopf und "Leben in der Schläfe".

Habe versucht, mich im Internet schlau zu machen u. viele erschreckende Infos gefunden. Auch zum verordneten Medikament Indometacin.... Dann bin ich auf euer Forum gestoßen und bitte um Erfahrungsbericht/Infos. Bin mit der Diagnose noch ziemlich überfordert....

Zumindest sind die Attacken durch das Medikament derzeit weg. Die Frage ist, was passiert, wenn ich es absetze. Nehme es jetzt seit einer Woche. Mein Neurologe war "etwas überfordert" was die Aussage zur "Dauerbehandlung mit Indometacin" betrifft. Geht halt nicht bzw. ist nicht gesund....Genauere Aussagen hat er sich verkniffen. Habe am 06.09.16 den nächsten Termin und dann sehen wir weiter......

Habt Ihr Informationen/Erfahrungen/Tipps für mich?

Viele Grüße
Patricia

Diagnose Paroxysmale Hemikranie

Eberhard, Freitag, 05. August 2016, 18:44 (vor 415 Tagen) @ Patty

Hallo Patricia,
willkommen im Forum welcome


Vorab ein paar Fragen.:-)
Wie hoch ist die Medikation mit Indometacin?
Ist Dir ein Magenschutz mit verordnet worden?
Wo ist der Druckpunkt am Hinterkopf?
Kannst Du die Stelle bitte beschreiben.

Mit Indometacin ist eine Dauermedikation erforderlich, wenn Du es absetzt sind die Attacken sehr schnell wieder da.

Eine Woche Einnahme ist noch gar nichts, Patricia. Zunächst muss der Zeitablauf zeigen ob es sich um CPH oder EPH handelt. Das bleibt abzuwarten.

Mit 5 Attacken täglich bist Du bei der paroxysmalen Hemikranie noch auf der Sonnenseite. Es gibt sehr viel höhere Attackenfrequenzen, bei denen sich die Medikation sehr viel schwieriger darstellen kann.

Fragen können sehr schneller per Telefon geklärt werden als über das Forum oder email.

Notfall-Nummer 0174 293 13 43

oder 033200 60 86 33

21

lg
Eberhard

Diagnose Paroxysmale Hemikranie

Patty, Freitag, 05. August 2016, 19:33 (vor 415 Tagen) @ Eberhard

Hallo Eberhard,

freue mich sehr über die schnelle Reaktion. Vielen Dank.

Nehme Indometacin morgens und abends je 50 mg + Magenschutz.
Dazu morgens und abends Verahexal je 120 mg.

Attacken bleiben damit aus...Der "Druckpunkt" sitzt auf der linken Kopfseite, ca. Mitte Ohr, kurz daneben am Hinterkopf. An der Schläfe/Haaransatz ist "Leben drin".

Führe den Beginn meiner Kopfschmerzen auf einen "Unfall" an der Schläfe/Haaransatz zurück. Habe mich an der Schublade meines Holzschrankes (habe davor gekniet und wollte mich aufrichten) gestoßen. Richtig heftig. Habe Sterne gesehen und war kurz vor der Ohnmacht (quasi).
An der Stelle hatte ich bei den Attacken auch immer eine "Beule"....und ein Kühlakku hat mir zumindest (geringfügig)das Gefühl von Linderung gegeben.
Zudem haben mir eine Heilpraktikerin die meine Iris betrachtet hat und auch ein Arzt (der mit Osteopathie zu tun hat) gesagt, ich würde unter einer chronischen Entzündung der Nebenhöhlen leiden. Das hat er mir quasi im Gesicht "angesehen"... Auf dem MRT bildet sich das aber nicht ab.

Mit Indometacin ist eine Dauerbehandlung doch nicht möglich....sagen Hausarzt u. Neurologe. Wg. Schädigung von Leber und Niere....
Da die Attacken derzeit ausbleiben, die Empfindungen am Hinterkopf/Schläfe aber noch da sind, befürchte ich auch eine Rückkehr der Anfälle bei Beendigung Behandlung mit Indometacin. :-(

LG
Patricia

Diagnose Paroxysmale Hemikranie

Eberhard, Freitag, 05. August 2016, 19:49 (vor 415 Tagen) @ Patty

hallo Patricia,

da stimmt etwas nicht

bitte rufe mich unter der festnetznummer an

lg
eberhard

Diagnose Paroxysmale Hemikranie

Patty, Freitag, 05. August 2016, 20:05 (vor 415 Tagen) @ Eberhard

Hallo Eberhard,

habe allen Ärzten von meinem "Unfall" berichtet... und keinen hat es interessiert. habe damit nichts zu tun. Und die "Beule" hat auch kein Arzt gesehen/gefühlt. Die Krankenpfleger im Krankenhaus haben sie wahrgenommen (gesehen und gefühlt).
Führe es aber echt darauf zurück....denke ich.

Habe es eben auf dem Festnetz probiert... dann Info eingesehen. Sprechzeit bis 19 Uhr. Versuche es dann am Montag. Freue mich sehr auf das Telefonat.
Fühle mich jetzt nicht mehr so alleine..... Danke.

LG
Patricia

Diagnose Paroxysmale Hemikranie

Eberhard, Freitag, 05. August 2016, 20:11 (vor 415 Tagen) @ Patty

033200 60 86 33

hatte einen zahlenfehler drin
du kannnst jetzt noch anrufen

bis montag ist ein bischen lang, patricia

Diagnose Paroxysmale Hemikranie

hexle66, Donnerstag, 05. Januar 2017, 07:15 (vor 262 Tagen) @ Patty

Hallo Patty,

ich leide seit Mai 2015 darunter. Nehme seit Dez. 2015 Indometacin. war jetzt in Kiel in der Schmerzklinik, die hatten erst den Verdacht auf Cluster-Kopfschmerzen, haben das, nachdem ich alle Medikamente von Sauerstoff, über Nasenspray über Supitriptan als Injektion und Verapamil Tabletten (alles ohne Wirkung) ausprobiert habe verworfen und gesagt es wäre chronisch paraoximale Hemikranie. Ich habe ohne Medikamente zwischen 4 und 8 Attacken täglich meistens zwischen 15-45 Minuten.
Wie geht es dir inzwischen? Nimmst du noch Indometacin?
Würde mich freuen von dir zu lesen

Gruß hexle

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